Dienstag, 24. Juni 2014

Pfirsich-Zitronenmelisse-Eistee

Einen wunderschönen guten Tag, meine Lieben! Ich bin wieder im Lande - und anders als ihr es vielleicht erwartet, gibt es heute (noch) keinen Reisebericht, sondern erst einmal ein süffiges Sommergetränk. So eins hätte ich in den letzten drei Wochen hin und wieder durchaus gebrauchen können - denn anders als erwartet, hatten wir grandioses Wetter während unseres Roadtrips durch Skandinavien. Statt eines erfrischenden Eistees gab es da fast täglich ein kühles Radler oder einen feinen Schluck Weißwein. Definitiv eine Alternative! Aber jetzt, da ich wieder daheim bin und mehr als zwei Kochplatten und einen Camping-Kühlschrank zur Verfügung habe, wird wieder aufgekocht. Und daran lass ich euch natürlich teilhaben. Auch wenn es heute "nur" zu etwas Flüssigem gereicht hat...Was bei den derzeitigen Temperaturen aber sowieso (fast) angenehmer ist :)



So gibt es heute also einen fruchtig-frischen Pfirsich-Zitronenmelisse-Eistee. Der hilft nicht nur, an heißen Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren, sondern eignet sich auch perfekt als Begleiter zu Grillpartys. Oder zum Picknick. Oder einfach für zwischendurch im Büro. Oder aber, um DANKE zu sagen. An die weltbeste Urlaubsvertretung, die ich hier auf meinem Blog hatte. In diesem Sinne stoße ich in Gedanken mit Natalie, Sarah, Claudi, Katrin, Björn, Marie und Tobi an und spreche auch auf diesem Weg nochmal meinen Dank aus! Dafür, dass ihr meine fressraupe gefüttert und meine Leser mit ordentlich Stoff versorgt habt :)

Noch dazu ist dieser süffige Tee um sooo vieles gesünder als all die gekauften Eistees. Wusstet ihr, dass diese teilweise bis zu 15 Würfelzucker auf einen Liter enthalten? Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich geschockt. Und deshalb gibt's künftig nur noch selbstgemachte Eistees. Da weiß man, was drin ist und kann fleißig herumexperimentieren!



Pfirsich-Zitronenmelisse-Eistee

3 richtig reife Pfirsiche
3 Stengel Zitronenmelisse
1 Liter Wasser
1 Zitrone
EL Honig
Eiswürfel

 

Die Zubereitung dieses süffigen Erfrischungsgetränks ist im Grunde total simple. Alles, was ihr braucht ist Tee als Grundlage und dann ein paar saftige Früchte. Und am Ende natürlich ordentlich Eiswürfel. Ich hab mich für Zitronenmelisse entschieden, weil diese von Haus aus schon erfrischt und noch dazu bei uns im Garten wuchert. Am Wochenende gab's auf dem Markt so unfassbar viele Pfirsiche - neben einer Fülle an Kirschen und Erdbeeren - dass ich einfach mal ne Tüte voll mitgenommen hab. Ohne zu wissen, was ich mit ihnen mache. So "roh" mag ich sie nämlich nicht - weil sie Haare haben :D Geht's euch da genauso? So gut die kleinen Dinger auch schmecken, ich KANN sie nicht essen. Das ist total das komische Gefühl im Mund. Also sind sie halt im Eistee gelandet. 

Dazu habe ich zunächst den Tee zubereitet. Einfach einen Liter Wasser kochen, die Zitronenmelissestengel hineinstecken und rund fünf Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Pfirsiche kurz in heißen Wasser legen (dann lässt sich die Haut besser abziehen), in kleine Stücke schneiden und in den Tee geben. Wer mag kann noch ein wenig Honig dazugeben. Zugedeckt mindestens vier Stunden durchziehen lassen. Bei mir stand er über Nacht, so konnte sich der Pfirsichgeschmack noch besser ausbreiten.

Am nächsten Tag presst ihr noch eine halbe Zitrone aus und gebt den Saft zum Tee. Die restliche Zitrone hab ich in Scheiben geschnitten und als Deko verwendet. Ja und dann fehlt eigentlich nur noch das Eis - und schwups die wups ist der Zitronenmelisse-Pfirsich-Eistee auch schon fertig!

Damit behaltet ihr an so heißen Tagen wie heute garantiert nen kühlen Kopf :)

Macht's euch schön und genießt das Wetter!

eure fressraupe




Samstag, 21. Juni 2014

Urlaubsverpflegung #7: Ravioli mit Ricotta & Spinat


Hallo, ihr Lieben!

Ich bin Katrin und freu' mich riesig, daß ich für die liebe Manu etwas Leckeres in den Urlaubs-Koffer packen kann ... sozusagen direkt aus meiner Küche in ihre Kühltasche! Ich hab' ihr Ravioli gekocht - ganz und gar handgemacht!

Jede Menge Handgemachtes findet ihr auch auf meinem Blog - Ich liebe nämlich handgemachte Sachen! Mein Herz schlägt für die schönen Dinge des Lebens: neue Sachen aus alten Lieblings-Stücken, tolle Rezepte mit "mmhh"-Effekt, DIY von klitzeklein bis richtig groß, auch mal ein bisschen Fernweh und wunderbare Fundstücke aus dem Alltag. Besuch mich doch mal auf soulsistermeets friends. Ich freu' mich drauf! 

Jetzt geht's aber los mit dem tollen Rezept ... mit Schritt für Schritt-Anleitung ... viel Spaß dabei!




Heute gibt's bei mir mal wieder handgemachte Pasta: Ravioli mit Ricotta & Spinat ... ein echter Genuß! So langsam wird es bei uns richtig italienisch in der Küche: Pastamehl immer im Vorrat, Pastamaschine steht bereit und kürzlich ist sogar ein Pasta-Trockner bei uns eingezogen ... es kann also losgehen ...
Ravioli mit Ricotta & Spinat
So wird's gemacht ...
Schritt 1 - den Teig herstellen



Für den Teig:
300 g italienisches Pastamehl (Typ 00)
3 Eier
1/2 TL Salz
1/2 El Olivenöl 

Das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Eier und Salz hineingeben. mit einer Gabel vorsichtig von der Mitte nach außen rühren, bis das Mehl vollständig mit den Eiern vermischt ist. Dann ordentlich kneten, etwa 10 - 15 Minuten, bis der Teig weich und elastisch ist. In Frischhaltefolie einschlagen und rund 30 Minuten ruhen lassen. Mein Tipp: dazu paßt ein schönes Glas Wein ... 

Schritt 2 - die Füllung vorbereiten

Für die Füllung:
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
1 EL Olivenöl
400 g Spinat, grob gehackt
300g Ricotta
Salz und frisch gemahlener Pfeffer 

Die Zwiebel und den Knoblauch bei niedriger Hitze in Olivenöl anschwitzen. Dann den Spinat hinzufügen und zusammenfallen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Füllung durch ein Sieb passieren. In einer Schüssel mit dem Ricotta vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Schritt 3 - die Ravioli füllen



Zunächst den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Er sollte zum Verarbeiten etwa 2 mm dick sein. Das klappt entweder mit vollem Einsatz von Hand oder mit der Pastamaschine. Wichtig: der Teig darf nicht kleben! Manchmal dauert es eine Weile, bis man dieses "perfekten" Zustand erreicht. Etwas Wasser, bzw. Mehl je nach Bedarf hilft ... und Geduld ... und noch etwas Wein ... 

Ravioli mit dem Ausstecher

Den ca. 2 mm dünn gerollten Teig in gleiche Teile schneiden. Die Füllung in kleinen Häufchen - mit Abstand - auf den Teig setzen. Die nächste Teigplatte auflegen und dann: fleissig ausstechen. Mein Tipp: etwas Wasser, vor dem Auflegen der zweiten Teigplatte rund um die Füllung verstrichen, läßt die Ravioli bestens zusammen kleben. Dieser dekorative Ausstecher hängt übrigens immer an meinem Küchenregal ... einfach weil er so schön ist. Den habe ich irgendwann mal bei manufactum gefunden. 

Ravioli mit der Pastamaschine


Wer mit der Maschine arbeitet, knetet den Teig nochmal durch, nimmt ein Stück davon ab und läßt es - auf größter Stufe - durch die Pastamaschine laufen. Dann nochmal ... und nochmal ... so arbeitet man sich von Stufe zu Stufe weiter voran. Die Maschine immer schmaler stellen und den Teig jeweils 2 - 3 mal durchdrehen.

Mit dem Ravioli- (bzw. Raviolini-) Aufsatz lassen sich dann wundervoll symmetrische Ravioli herstellen. Dann die Teigplatten nach Anleitung in den Aufsatz legen, die Füllung zugeben und auf geht's ... die genaue Anleitung für das Herstellen der Ravioli liefert eure Pastamaschine.

Schritt 3 - jetzt noch schnell die Sauce 

Die Gemüsetomaten abziehen. Dazu kreuzweise einschneiden, kurz in kochendes Wasser geben und abschrecken - so lassen sie sich ganz leicht schälen. Die Zwiebeln in etwas Olivenöl dünsten, dann die stückig geschnittenen Tomaten zugeben. Alles köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt kurz vor Schluß noch Basilikum und Rucola dazu.

 Für die Sauce:
3 Gemüsetomaten
2 Zwiebel, fein gehackt
etwas Basilikum / Rukola 

Schritt 4 - Buon appetito!



Die Ravioli ca. 3 - 4 Minuten in kochendem Wasser garen und dann  abgießen. Mit der Tomaten-Kräuter Sauce anrichten, Parmesan drauf und dann ... laßt es euch schmecken!
Handgemachte Ravioli schmecken einfach sensationell! Natürlich ist das kein "mal eben schnell fertig" - Dinner ... für Ungeübte - so wie mich - ist das ein echtes Küchen-Event für's Wochenende. Ich liebe das: stundenlang in der Küche stehen (gern auch zu zweit), ein Glas Wein dabei trinken und gemütlich kochen. Probiert das doch einfach mal aus ...