Freitag, 10. Juli 2015

Aprikosen-Kokos-Smoothie mit gepufftem Amaranth

  


Also nicht, dass ich mich beklagen will - aber es ist verdammt warm! Extrem heiß könnte man es auch nennen... So heiß, dass ich fast eingehe! Hilfe! Wäre ich der Eiswürfel in meiner Rhabarberschorle, die hier gerade vor mir steht - ich hätte mich innerhalb kürzester Zeit aufgelöst! Das kann ich euch sagen! Puh! Ganz schön anstrengend. Allein vom Nichts-Tun komm ich ins Schwitzen. Aber ich denke, euch geht's da nicht anders. Deshalb will ich gar nicht so viel jammern! Denn viel zu schnell verzieht er sich wieder, der Sommer!

Für den ultimativen Erfrischungs-Tipp bin ich euch aber dennoch dankbar. Bei uns in der Redaktion gibt's nämlich keine Klimaanlage - deshalb hab ich tatsächlich schon überlegt, ein kleines Plantschbecken unter meinen Schreibtisch zu stellen. Um wenigstens meine Füße abzukühlen. Hehe. Vielleicht mach ich das auch noch! Was hilft euch bei der Hitze?

Bei mir ist es neben einer Erfrischung von außen auch eine Abkühlung von innen. Zum Beispiel in Form eines kühlen Aprikosen-Kokos-Smoothies. Durch den gepufften Amaranth und die Kokosflocken sättigt er noch dazu, so dass ich mich nicht an den Herd stellen muss. Groß Aufkochen kann ich bei den Temperaturen eh nicht - da ess ich tatsächlich lieber Salat (z.B. Melone-Feta-Minze) oder ein kaltes Süppchen. Zum Frühstück darf's dann aber doch durchaus mal süß sein, deswegen hier mein Smoothie für euch.



Aprikosen-Kokos-Smoothie mit gepufftem Amaranth
(für zwei Gläser)

300 ml Milch 
(oder Kuhmilch, Sojamilch, Hafermilch, Kokoswasser...)
6 reife Aprikosen
3 EL gepuffter Amaranth
2 EL Kokosraspel
evtl. etwas Honig
4 Eiswürfel





Der Smoothie, den ich euch heute mitgebracht habe, schmeckt nicht nur verdammt nach Sommer, er ist auch sehr schnell gemacht. Im Grunde müsst ihr nur die Aprikosen waschen, halbieren, den Kern entfernen und sie dann zusammen mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben.

Einmal kräftig auf "ON" stellen und ab geht die Luzie. Herauskommen sollte am Ende ein cremig, dickflüssiger Smoothie. Falls eure Aprikosen noch nicht reif genug waren, kann es durchaus sein, dass er etwas sauer schmeckt. Je nachdem, wie ihr eure Smoothies gerne trinkt, könnt ihr natürlich etwas Honig, Agavendicksaft, Reissirup etc. dazu geben.

Dann nur noch in ein Glas füllen, Strohhalm reinstecken und losschlürfen.

Werd ich jetzt direkt machen!

Und dabei wünsch ich euch schon mal ein schönes Wochenende, wenn es jetzt dann endlich soweit ist :)

Genießt die Sonne, wenn ihr könnt!

Eure fressraupe





Montag, 29. Juni 2015

Smoothie-Bowl: Cremiger Frühstücksgenuss



Tadaa - wie versprochen zaubere ich heute ein weiteres Urlaubsmitbringsel aus meiner Tasche. Diesmal keinen leckeren Smoothie - sondern eine Smoothie-Bowl! Jap. Ihr habt richtig gehört. Smoothie. In einer Schüssel serviert. An den Surfstränden auf Bali sind die Teile derzeit MEGA angesagt. Und deshalb in meinem Backpack gelandet. 

Aber was ist überhaupt eine Smoothie-Bowl?

Das hab ich mich auch gefragt, als ich auf Instagram auf "Nalu Bowls" gestoßen bin. Die Fotos - die sooooo dermaßen lecker aussehen - haben mich neugierig gemacht. Und so sind der Lieblingsmensch und ich nach Uluwatu (ganz unten im Süden Balis) gedüst, um diese überaus ansprechenden Dinger zu probieren. Und ich muss sagen: Bombe!




Hinter der Smoothie-Bowl versteckt sich nichts weiter als ein (zumindest in Indonesien, wo es meistens um die 30 Grad hat) gefrorenes Fruchtpüree. Die frischen Früchte werden quasi geschreddert, dann portionsweise eingefroren und sobald man die Bowl bestellt, in den Mixer gegeben und "aufgetaut". Dann kommt optional noch Joghurt oder Kokosmilch dazu, ein paar Früchte, Granola oder wahlweise allerhand Superfood (Chia-Samen, Goji-Beeren etc.). Und dann kann man dieses fruchtige Ding - das von der Konsistenz an ein Fruchteis oder Sorbet erinnert, genießen. 

Weil ich mich aber nicht gedulden konnte und mein Fruchtpüree nicht erst einfrieren wollte (um es anschließend wieder aufzutauen), hab ich meine Smoothie-Bowl eben bei Zimmertemperatur gegessen. Sprich: Die Früchte püriert und dann in einem Schüsselchen angerichtet. Natürlich könnte man auch gefrorene Früchte kaufen und diese in den Mixer geben - frisch sind mir die Vitamine aber dann doch lieber.





Smoothie-Bowl
(für zwei Portionen)

500g Erdbeeren
200g Kirschen
1 große reife Banane
1 Packung Acai Püree

1 EL Kokosflocken
2 EL gepuffter Amaranth
2 EL gepuffer Quinoa

Mögliche weitere Toppings:
Granola
Haferflocken
Kokosflocken
frisches Obst
getrocknete Früchte
Chia-Samen
Goji-Beeren
etc.




Die Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen, die Früchte vierteln und in den Mixer geben. Ein paar Erdbeeren für das Topping aufheben! Die Banane schälen, in grobe Stücke schneiden und zu den Erdbeeren geben. Anschließend die Kirschen entsteinen und ebenfalls in den Mixer werfen. Das gefrorene Acai-Püree kurz in heißes Wasser legen (damit es antaut) und alle Zutaten zu einem cremigen Smoothie vermixen.

Das war's dann auch schon fast :) Den dickflüssigen Smoothie bzw. das Erdbeerpüree in zwei Schüsseln geben und munter Toppings darauf verteilen. Falls euch die Smoothie-Bowl zu dickflüssig ist, könnt ihr natürlich Kokoswasser, Kokosmilch, Sojamilch oder whatever dazugeben. Feel free! Es gibt unzählige Kombinationen - so schnell wird's euch also nicht langweilig.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie sie euch schmeckt, die Smoothie-Bowl! Ich persönlich fühl mich ja jeden Morgen wieder für ein paar Minuten nach Uluwatu versetzt, wenn ich die Smoothie-Bowl genieße. Ich kann das Meer quasi rauschen hören. Hach. Fernweh lässt grüßen...

Falls ihr übrigens weitere Superfood-Inspirationen sucht - ich hab hier auch noch ein Rezept für eine Acai-Bowl oder einen Acai-Power-Smoothie. Oder für die Kokos-Fans unter euch einen Chia-Kokos-Pudding mit Erdbeeren. Wahlweise gibt's auch einen Banane-Kokos-Dattel Smoothie mit Kokos- und Haferflocken. Also die volle Dröhnung Superfood! Da muss es einem ja gut gehen, oder?

In diesem Sinne: enjoy your day!

Eure fressraupe