Posts mit dem Label Low Carb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Low Carb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. Januar 2014

Eintopf á la Martin



"Wenn ich zum Markt geh, dann kauf ich dir ein Hähnchen..." *sing* - kennt ihr dieses Lied? Und falls ja: ruft es bei euch auch - so wie bei mir - wundervolle Kindheitserinnerungen hervor? Gott, wenn ich nur daran denke, wie wir damals im Kinderturnen wild dazu getanzt haben. Allerbestes Kopfkino! Mehr als zwanzig Jahre ist das jetzt her. Hach! Herrlich! Allein beim Gedanken daran bekomm ich gute Laune

Mehr als gut gelaunt (und vor allem tiefenentspannt) kam ich letztens übrigens auch aus den Bergen zurück. Mein lieber Freund Martin wohnt dort und ich hab es endlich geschafft, ihn in Bad Reichenhall zu besuchen. Traumhaft ist es dort! Der perfekte Ort, um einfach mal den Kopf abzuschalten. Nachmittags haben wir auf seiner Terrasse die Aussicht genossen, den Sonnenuntergang haben wir uns dann von einem der zahlreichen Gipfel in der Gegend angeschaut.

Zurück vom Wandern, gab's dann erstmal was zu Essen. Und zwar einen deftigen Hähnchen-Gemüse-Eintopf. Da dieser offiziell namenlos ist, nenn ich ihn einfach "Eintopf á la Martin". Mit ihm verbinde ich nämlich ab sofort ein absolut entspanntes Wochenende in den Bergen. Eins, das ganz schnell nach einer Wiederholung schreit.

Um dem gemütlichen Gefühl von "damals" zumindest kulinarisch etwas näher zu kommen, bin ich gestern frühmorgens vor der Arbeit noch auf den Ulmer Wochenmarkt. Um was zu tun? Genau! Ein Hähnchen zu kaufen :) Und die restlichen Zutaten, die ich noch brauchte. Pastinaken, Petersilienwurzel und und und. Am Abend wurde dann gekocht, nebenbei wild durch die Küche getanzt und auf Anschlag "Das Lied vom Wecken" gehört. Ein Glück, dass unser Küchenfenster zum Innenhof ist...


Eintopf á la Martin
(für zwei sehr hungrige Mäuler)

2 rote Zwiebel
1 Petersilienwurzel
1 Pastinake
4 Karotten
Olivenöl
Stück Ingwer
1 Liter Weißwein, trocken
200 ml Wasser
2 EL Gemüsebrühe
handvoll Petersilie
Schuss Granatapfelbalsam
1/2 Packung Tomatenmark
400 Gramm Hähnchen
TL Honig
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Das Gemüse waschen, schälen und in Würfel schneiden. Olivenöl in einen großen Topf geben, das geschnibbelte Gemüse dazu, alles kurz anbraten und anschließend den Ingwer fein darüber raspeln. Nach ungefähr fünf Minuten könnt ihr den Weißwein dazu geben. Ich hab nicht die komplette Flasche in den Topf geschüttet, weil ich mir auch noch ein Glas zum Feierabend gegönnt hab :)

Die Brühe in 200 ml warmem Wasser auflösen und ebenfalls in den Topf geben. Bei geringer Hitze muss das Ganze jetzt circa. 45 Minuten vor sich hinköcheln, sodass sich die Flüssigkeit etwas reduziert. Also am besten ohne Deckel.

Danach gebt ihr einen Schuss Granatapfelbalsam - es tut wahrscheinlich auch jeder andere Fruchtbalsam - dazu. Übrigens: Granatapfelbalsam hab ich letztens erst selbstgemacht. Das ist so einfach! Kann ich euch wirklich nur ans Herz legen. Eignet sich auch super als Geschenk :)

So, weiter geht's am Herd. Die Petersilie hacken und zusammen mit einer halbe Packung Tomatenmark zu dem Eintopf geben. Kräftig umrühren und abschmecken. Wem es zu sauer ist, der kann noch einen Teelöffel Honig dazu geben.

Nun das Hähnchen in kleine Würfel schneiden und zu dem Eintopf geben. Kurz durchziehen lassen, bis das Fleisch gar ist und abschließend mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Sehr lecker schmeckt die Suppe auch mit frischen Weibrot. Da ich derzeit aber so gut es geht auf Kohlenhydrate verzichte, hab ich das Brot weggelassen. Geschmeckt hat's trotzdem. Und entspannt bin ich auch :)


Dienstag, 7. Januar 2014

Thunfischsalat

Meine Lieben, das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt und ich war richtig faul in letzter Zeit. Und wie mir eben erschreckenderweise aufgefallen ist, hab ich euch an dieser Stelle noch gar kein gutes Neues gewünscht... Nur auf Facebook... Mann, mann, mann. Verzeiht mir! Und fühlt euch an dieser Stelle ganz lieb gedrückt. Auf dass 2014 superduperspitzenmäßig wird! Aber da hab ich sowieso keine Bedenken. Obwohl mein Jahr 2013 ehrlich gesagt nur schwer zu toppen ist. Wenn das Neue deshalb nur annähernd so gut wird, bin ich total zufrieden. 

Aber jetzt starten wir erstmal die gemeinsame Koch- & Backaction 2014. Nach der maßlosen Völlerei zwischen den Jahren steht bei mir in den nächsten Wochen vor allem gesunden Essen auf dem Speiseplan. Wenn möglich LowCarb. Mal kucken, wie lang ich es durchhalte. Wenn ihr tolle Rezepte habt: immer her damit! Ich bin für jede Anregung dankbar. Jetzt gilt aber erstmal: Ran an den Speck! Und ich bin mir sicher: Zusammen schaffen wir das :)

Als Einstieg gibt es hier einen leckeren Thunfischsalat mit Kichererbsen. Die sind erlaubt, da gute Kohlenhydrate. Das Rezept hab in in einem Flyer entdeckt, der im Moment bei Edeka ausliegt. Neben vielen leckeren Tapas, die jetzt (leider!) erstmal Tabu sind, war auch dieser feine Salat unter den spanischen Köstlichenkeiten gelistet. Hab ich so in der Kombination noch nie gegessen, deshalb gleich ausprobiert und als sehr lecker empfunden. Kann ich euch also nur ans Herz legen.


Thunfischsalat - Ensalada de atún
(für zwei Personen)

2 Knoblauchzehen
2 EL Balsamico bianco
5 EL Olivenöl
1 Dose Kichererbsen
2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
handvoll Kirschtomaten
1 Salatgurke
1 rote Zwiebel
handvoll Rucola
Salz
Pfeffer

Für das Dressing den Knoblauch schälen und fein hacken. Zusammen mit dem Öl und dem Essig in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abbrausen und abtropfen lassen. Den Thunfisch ebenfalls abtropfen lassen. Die Tomaten waschen, halbieren und wenn nötig die Stielansätze entfernen.

Die Gurke schälen, der länge nach halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Danach die Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Ringe schneiden. Den Rucola abbrausen und abtropfen lassen. 

Den Thunfisch zerpflücken, mit den Tomaten, Gurkenscheiben, Zwiebelringen und Kichererbsen zum Dressing geben. Aller locker vermischen.

Den Salat mit Salz und Pfeffer würzen und auf Teller verteilen. Abschließend den Rucola locker daraufgeben.

Lasst es euch schmecken

Ich persönlich bin ja total begeistert von diesem Rezept! Enthält keine "bösen" Kohlenhydrate und macht sogar eine Fressraupe satt. Hehe.