Montag, 7. Juli 2014

Erfrischend einfach: Wassermelonen-Salat mit Feta




Was für ein suuuuper sonniges Wochenende, oder? Ich hoffe, ihr konntet die freien Tage genießen und habt ganz viele Sonnenstrahlen abbekommen. So wie ich :) Ich hab mir nämlich den Freitag schon frei genommen und war mit Freunden aus der Studienzeit im Bayerischen Wald. Beim Kanu fahren. Das machen wir einmal im Jahr, immer zum Bürgerfest in Viechtach. Da treibt's und dann mit Schlafsack, Isomatte, Zelt und Donsenbier im Gepäck in's Adventure Camp Schnitzmühle nach Viechtach, wo wir ein paar Tage einfach mal abschalten und den Alltagsstress vergessen. Ich finde es total schön, dass wir es immerhin einmal im Jahr schaffen, alle zusammen etas zu unternehmen. Dadurch, dass mittlerweile jeder wo anders wohnt, arbeitet und meist verplant ist, sehen wir uns nämlich (leider!!!) nur noch recht selten. Zumindest alle zusammen. Und so freu ich mich jedes Jahr wie ein Schnitzel, wenn die traditionelle "Kanu-Action" ansteht. Wie immer hatten wir bombastisches Wetter. Und weil so ein herrliches Sommerwochenende einen krönenden Abschluss braucht, hab ich mich am Sonntagabend spontan für einen erfrischenden Wassermelonensalat entschieden. Die Zutaten hatte ich alle daheim, Minze und Rucola wächt im Garten - also kam mir so ein leichter Salat gerade recht. Der schmeckt übrigends verdammt lecker! Und kommt in diesem Sommer bestimmt noch öfter auf den Teller.




Erfrischender Wassermelonen-Salat
(für zwei Portionen)

1/2 Wassermelone
250 Gramm Feta
1/2 Gurke
handvoll Rucola
handvoll Sonnenblumenkerne
paar Stengel Minze

2 EL Olivenöl
1/2 Zitrone
1 TL Honig
Salz
Pfeffer



Für den sommerlichen Salat braucht ihr weder viele Zutaten, noch viel Zeit. Ruckzuck ist er gemacht und schmeckt dabei noch "sauguad", wenn ich das mal so sagen darf :) Folgendermaßen hab ich ihn zubereitet:

Die Melone halbieren, die eine Hälfte in Scheiben schneiden, die Schale entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Gurke schälen, halbieren, vierteln und ebenfalls schnibbeln. Den Feta hab ich einfach grob "per Hand" zerbröselt. In der Zwischenzeit stellt ihr schon mal eine Pfanne auf den Herd, um die Sonnenblumenkerne anzurösten. Pinienkerne schmecken sicher auch oberlecker, hatte ich aber keine daheim. Also rein in die Pfanne mit den Kernen und anrösten. Nicht schwarz werden lassen :)

Abschließend hackt ihr ein paar Minzblätter und gebt alle Zutaten in eine Schüssel. 

Für das Dressing presst ihr den Saft einer halben Zitrone aus und vermischt diesen mit zwei Esslöffeln Olivenöl und einem Teelöffel Honig. Salz und Pfeffer dazu, gut verrühren und: Fertig! Über den Salat geben und schon könnt ihr reinhaun. Verdammt einfach, oder?

Guten Hunger wünsch ich euch!

eure fressraupe



Freitag, 4. Juli 2014

Wie zu Omas Zeiten: Johannisbeer-Streusel-Taler

Wenn ich schon von weitem höre: "Meeeeehr Streusel! Da müssen viiiiiel mehr Streusel drauf!", dann weiß ich: mein Lieblingsmensch ist in der Nähe :) Denn der ist verrückt nach Streuseln. Also hab ich versucht, seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Was mir nicht 100%ig gelungen ist, wie ich an dieser Stelle anmerken möchte. Denn es waren ihm am Ende IMMER NOCH zu wenig Streusel. Aber gut. Jemanden, der am liebsten einen Kuchen isst, der ausschließlich aus Streuseln besteht, KANN man wahrscheinlich nicht zufriedenstellen :) Gegessen hat er meine Johannisbeer-Streusel-Taler am Ende dann doch, wie ich ebenfalls anmerken möchte. Regelrecht verschlungen hat er sie! Trotz - seiner Meinung nach - zu wenig Streuseln oben drauf...




Johannisbeer-Streusel-Taler mit Pudding
(für 10 Stück)

Für die Streusel
250 Gramm Mehl
150 Gramm Zucker
150 Gramm Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Zimt

Für den Teig
250 Milliliter lauwarme Milch
1/2 Hefewürfel
4 EL Zucker
500 Gramm Mehl
Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
100 Milliliter Sonnenblumenöl

Für oben drauf
500 Milliliter Pudding
500 Gramm Johannisbeeren




Die süß-sauren Teilchen sind super schnell gemacht und gehen eigentlich immer. Ob im Büro, als Nachtisch beim Grillen, beim Picknick oder einfach nur zum Kaffee. Folgendermaßen bereitet ihr sie zu:

Zunächst einmal habe ich die Johannisbeeren bei uns im Garten gepflückt. Anschließend gewaschen und von den Rispen gezupft. Wenn das erledigt ist, könnt ihr die roten Beeren erstmal bei Seite stellen. Danach habe ich die Streusel zubereitet. Dazu einfach alle oben genannten Zutaten in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und alles verkneten, bis Streusel entstehen. Ebenfalls bei Seite stellen.

Nun gebt ihr zur lauwarmen Milch den halben Würfel Hefe und etwas Zucker. Während die Hefe geht könnt ihr euch schon mal um den restlichen Teig kümmern. Dafür das Mehl mit der Prise Salz, dem Backpulver und Öl vermischen. Da die Hefe wahrscheinlich noch ein bisschen braucht, könnt ihr die Zeit nutzen und ein Päckchen Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten.

Wenn die Hefe dann soweit ist, gebt ihr die Flüssigkeit zum restlichen Teig und knetet ihn ordentlich durch. Ihr müsst ihn gar nicht großartig gehen lassen (das ist das tolle an diesem Rezept!) sondern könnt eigentlich direkt loslegen. Insofern eignen sich die Johannisbeer-Taler sowohl für Ungeduldige, wie mich und sind z.B. auch schnell gemacht, wenn sich kurzfristig Besuch angekündigt.

Formt den Teig zu einer Rolle und teilt ihn in zehn Stücke. Nun formt ihr die einzelnen Teile zu einem Runden Fladen. Verteilt den Pudding darauf, gebt die Johannisbeeren dazu und verteilt abschließend die Streusel. 

Wenn ihr soweit seid, packt ihr die hübschen Teilchen für circa 15 Minuten bei 160 Grad in den Ofen. Und ruck zuck sind sie auch schon fertig! 



Clara vom Blog tastesheriff hat natürlich auch im Juni wieder zum gemeinsamen Backen aufgerufen. Diesen Monat lautet das #ichbacksmir-Thema: Familienrezepte. Und in diese Kategorie fallen auch die saftigen Johannisbeer-Streusel-Taler meiner Omi. Diese hat uns Enkelkinder früher nämlich regelmäßig bekocht. Für den Kuchen war irgendwie immer ich zuständig :) Megenangaben oder Rezepte gab es bei ihr nicht - "das hat man im Gefühl", war ihre permanente Antwort, wenn ich zum Beispiel nach dem Rezept für ihre oberleckeren Zwetschgenknödel gefragt hab. Also stand ich immer daneben und hab mir die ungefähren Angaben aufgeschrieben. Worüber ich heute gottfroh bin. Denn sonst gäbe es Rezepte wie dieses hier nicht. In diesem Sinne: Danke, liebe Oma! Für alles, was du mir beigebracht hast. Vor allem für deine Geduld! Du fehlst mir


Und euch da draußen wünsche ich ein schönes Wochenende! Lasst es euch gut gehen und genießt die Zeit.

eure fressraupe