Freitag, 8. Mai 2015

#fitfriday: Chia-Kokos-Pudding mit Erdbeeren


 
#fitfriday - das ist eine tolle Aktion, die Sarah vom Blog Sarahs Krisenherd regelmäßig veranstaltet. Für ihr Blogevent sucht Sarah immer wieder Gastblogger, die ein Rezept zum #fitfriday beisteuern möchten. Und weil ich mich direkt angesprochen gefühlt habe, gab es zum heutigen #fitfriday einen Chia-Kokos-Pudding mit Erdbeeren. Von mir :)

Chiasamen haben es mir ja schon länger angetan und sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil meiner Ernährung geworden. Denn nur zwei Esslöffel enthalten so viele Ballaststoffe, wie eineinhalb Scheiben Vollkornbrot. Oder so viel Vitamin E wie eine Orange. Und sogar so viele Omega-3-Fettsäuren wie knapp 900 Gramm Lachs. Chia-Samen sind zudem ein optimaler Snack für Sportler. Weil sie alle essentiellen Aminosäuren enthalten, sind die kleinen Körnchen nämlich eine hochwertige Eiweißquelle. Außerdem halten sie den Zuckerspiegel im Blut niedrig – eignen sich daher bestens als Mahlzeit am Morgen, da sie sehr lange satt machen. Und, und, und… 

Ich bin immer wieder baff, wenn ich lese, was diese kleinen Kügelchen drauf haben. Wie geht's euch so? 



Aber nicht nur die Chia-Samen machen mein Rezept zu einem vollwertigen, gesunden und leckeren Gericht. Auch die Kokosprodukte, welche ich verwendet habe, wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Kokosnuss zahlreiche Nährstoffe wie Vitamine (z.B. Vitamin E), Mineralstoffe (Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium) und Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Zink) enthält? Außerdem strotzt sie nur so vor wertvollen Fettsäuren wie zum Beispiel der Laurinsäure. Diese ist besonders für Sportler extrem wichtig und wertvoll - da der Körper sie sofort in Energie umwandelt. Und da ich seit Anfang des Jahres wieder fleißig Sport treibe, sind Kokosprodukte nicht mehr wegzudenken aus meiner Ernährung. Zum einen, weil sie einfach super lecker schmecken und jedes Gericht aufpeppen - und zum anderen, weil sie einfach so gesund sind!

Kokosflocken sind aber zum Beispiel nicht gleich Kokosflocken. Das hab ich zum ersten Mal "geschmeckt", als ich ein halbes Jahr auf Bali gelebt habe. Eine frische Kokosnuss zu trinken - hier in Deutschland unvorstellbar. Den Geschmack kann man einfach nicht mit denen, die man auf Bali direkt auf dem Markt kaufen kann, vergleichen. Und deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich in knapp zwei Wochen im Flieger nach Bali sitze und endlich wieder vernüftiges exotisches Obst und auch Kokosprodukte aus erster Hand und direkt vom Erzeuger essen kann. Beim bloßen Gedanken an mein heißgeliebtes "Urap Urap" läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen!



 
Man muss aber zum Glück nicht bis nach Asien reisen, um anständige Kokosprodukte essen zu können, auch bei uns in Deutschland gibt es Vertreiber hochwertiger Ware. Ganz vorne mit dabei: Dr. Goerg. Was mich an dieser Firma fasziniert: sie sind nicht auf Profit aus, sondern legen wert auf erstklassige Produkte - und - was mich besonders beeindruckt: sie unterstützen die regionalen Erzeuger vor Ort. Dass Menschen in Asien nicht viel verdienen, wissen wir alle. Das wurde mir während meines Auslandsemesters auf Bali wieder einmal deutlich vor Augen geführt. Trotzdem haben die Menschen in Südostasien immer ein Lächeln auf den Lippen - sind froh über das, was sie haben.




 
Dass Dr. Goerg den Kokosnussbauern faire Löhne zahlt, finde ich klasse. Am Ende profitieren davon nämlich wir alle: die Familien im fernen Asien, weil sie sich ernähren können - und wir Verbraucher, weil wir 1A Produkte bekommen. So werden die Dr. Goerg Kokosprodukte innerhalb von 72 Stunden verarbeitet, sind zu 100% naturbelassen, vegan, erntefrisch, nachhaltig, transparent, fair und ehrlich angebaut. Klar hat diese Qualität auch ihren Preis. Aber ganz ehrlich: Uns tut der Euro mehr nicht weh - in Asien kann davon eine Familie (je nach Land) bis zu eine Woche leben. Darüber sollten wir langsam anfangen, nachzudenken. Denn überall heißt es immer: Wir wollen gute Produkte - wollen wissen, wo sie herkommen etc. Für diese hochwertige Qualität auch faire Preise zahlen - das wollen am Ende dann aber die wenigsten. Umso besser, dass es Firmen wie Dr. Goerg gibt, die sich faire Trade nicht nur auf die Fahne schreiben, sondern es auch leben. Toll, oder? 

 


Chia-Kokos-Pudding mit Erdbeeren
(für zwei Portionen)

4 EL Chiasamen
250 ml Kokosmilch (z.B von Dr. Goerg)
250 Gramm Erdbeeren
6 EL Kokosflocken (z.B. von Dr. Goerg)



Für den Pudding verrührt ihr die Chiasamen mit der Kokosmilch. Lasst beide Zutaten für mindestens 20 Minuten quellen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Am liebsten mag ich den Chia-Pudding, wenn er über Nacht im Kühlschrank quillt, da die kleinen Kügelchen dann umso mehr Flüssigkeit aufnehmen können. Aber er gelingt natürlich auch, wenn ihr ihn morgens anrührt, bevor ihr unter die Dusche hüpft :)

Wascht die Erdbeeren, putzt sie und gebt sie in einen Mixer. Püriert sie zu feinem Erdbeermouse.

Anschließend nehmt ihr euch zwei Gläser/Schüsseln und schichtete abwechselnd den Chia-Kokos-Pudding (2-3 EL), das Erdbeerpüree (2-3 EL) und die Kokosflocken (2 EL). Ja und dann könnt ihr das leckere Frühstück auch schon genießen. Je nachdem, wie hoch euer Glas ist, könnt ihr natürlich auch viiiel mehr Schichten machen, als auf meinen Fotos abgebildet.


 
Falls ihr neugierig auf all die anderen #fitfriday-Rezepte und noch viel mehr Leckereien seid, schaut doch einfach mal bei Sarah vorbei. Und wenn auch ihr am #fitfriday teilnehmen wollt: Sarah freut sich bestimmt auf eure Mail - also davon gehe ich zumindest aus :)

Genießt das Wochenende, ihr Hübschen!

Eure fressraupe

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__ **Vielen Dank an das Team von Dr. Goerg, welches mir verschiedene Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Ich möchte hier erwähnen, dass ich auf die Firma zugegangen bin - da ich von der Philosophie, der Qualität der Produkte und somit auch Dr. Goerg überzeugt bin :)

Montag, 4. Mai 2015

Krautsalat im US-Style: amerikanischer Coleslaw



Das Wetter am 1. Mai hätte uns hier in Süddeutschland ganz schön die Laune verderben können. Denn es hat geregnet. Den ganzen Tag. Nicht eine Minute Pause. Aber gut. Wir waren vorbereitet :) Deshalb hab ich ganz bewusst "hätte" geschrieben. Und so haben wir es uns am vergangenen Freitag eben drinnen gemütlich gemacht, während der Regen auf unser Fensterbrett geprasselt ist. Auch schön, zur Abwechslung. So ein fauler Tag. Chiller-Modus an und los geht's.

Weil wir endlich mal wieder Zeit hatten, um ausgiebig zu Kochen, gab's "Pulled Beef" - mein Leibgericht, seit unser schwedischer Freund Erik es im vergangenen Jahr für uns gekocht hat. Dazu passt ganz wunderbar: Krautsalat - und deshalb gibt's heute das Rezept für euch.




Amerikanischer Krautsalat 
(für vier bis sechs Personen)

1 kg Weißkohl
2 Karotten
2 Lauchzwiebel
1 Apfel

100 ml Essig
2 EL Zucker 
1 EL Mehl 
1 EL Butter
200 ml Sahne
Schuss Milch
2 Eier
Salz
Pfeffer



Krautsalat amerikanisch angehaucht: here it is!

Zunächst schnibbelt ihr den Weißkohl in feine Streifen. Wenn ihr eine Reibe habt, könnt ihr ihn natürlich auch reiben. Das gleiche macht ihr mit den Karotten und dem Apfel. Die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und alle Zutaten in eine große Schüssel geben.
Für das Dressing gebt ihr den Essig zusammen mit dem Zucker, dem Mehl und dem Butter in einen kleinen Topf. Erhitzt die Zutaten unter ständigem Rühren. Wenn die Masse leicht köchelt, gebt ihr die Sahne und einen Schuss Milch dazu. Alles gut verrühren und Salz/Pfeffer hinzugeben. 

Verquirrlt zwei Eier in einer kleinen Schüssel und gebt einen kleinen Teil der heißen Mischung zu den Eiern. Verrührt alles zu einem glatten Brei und schüttet den Ei-Brei anschließen wieder in den Topf. Alles nochmal kurz aufkochen lassen, gut rühren und vom Herd nehmen. Abschließend zwei Esslöffel der Zitronen-Mayo dazu geben und über das Gemüse schütten.

Nun deckt ihr den Krautsalat ab und lasst ihn an einem kühlen Ort mindestens vier Stunden durchziehen. Vor dem Servieren eventuell nochmal nachsalzen.

Soderler, das war's dann auch schon wieder mit dem amerikanischen Coleslaw. Ich finde, die zitronige Mayo gibt dem Ganzen eine tolle Note! Der Krautsalat passt übrigens hervorragend zu Pulled Beef oder Pulled Pork, auf den Burger oder aber auch zum Grillen. Ist sozusagen ein Allrounder!

Ich hoffe, ihr habt das lange Wochenende genauso genossen wie wir :)

eure fressraupe



* Die vegane Zitronen Mayo ist übrigens eine von vielen Leckereien aus der aktuellen Foodvibes-Box. Diese hab ich zum Testen geschickt bekommen und ich muss sagen: der Inhalt hat mich ja schon beim Öffnen der Kiste rein optisch überzeugt. Geschmacklich hat allein die Mayo schon einen draufgelegt. Mal sehen, wie der Rest schmeckt :) Ich werde auf jeden Fall berichten!