Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. Juni 2015

Urlaubsgelüste #5: Spaghetti Frutti di mare

Wenn es um Pasta geht, könnte ich mich durchfuttern wie eine kleine Raupe. Umso besser, wenn damit noch Urlaubsgelüste auf den Teller kommen wie im Fall von Spaghetti Frutti di mare! Das ist für mich das absolute Urlaubsrezept, das ich mir in Deutschland immer und immer wieder beim Italiener bestelle. Jeder macht es anders, nimmt mal mehr Muscheln oder Lachs, nimmt Tomaten für die Sauce oder nicht. Doch meine Mama, die hat mein Lieblingsrezept gefunden.

 


Doch wer schreibt hier eigentlich, während die eigentliche Fressraupe sich auf Bali sonnt? Ich bin Isabelle alias das ÜberSee-Mädchen und blogge seit drei Jahren über Food, Photographie und die schönen Dinge. Ich bin also ebenfalls eine kleine Fressraupe und bin nicht nur in diese Bezeichnung (wer möchte nicht werdender Schmetterling sein?), sondern auch Manus Blog ganz verliebt – so schöne Bilder und so eine liebe Person dahinter, die ich vor wenigen Wochen kennenlernen durfte. Meine Urlaubsgelüste zogen mich bisher nach Italien - Pasta geht immer und Italien auch, dieses Land ist nicht allein wegen der leckeren Pasta eine Reise wert. Aber auch, besonders mit Spaghetti Frutti di mare.






Die Zutaten: 


400g Frutti di Mare (die Mischung gibt’s tiefgekühlt), etwa 300g Lachs (frisch schmeckt am besten, tiefgekühlt geht auch), 400g gehackte Tomaten, eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, zwei Esslöffel Tomatenmark, etwas Parmesan, Pesto rosso, Zitronensaft und Basilikum sowie Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Chiliflocken). Und natürlich Pasta eurer Wahl, ich empfehle Spaghetti.



Wie die meisten meiner Rezepte, ist auch dieses nicht besonders kompliziert: Im ersten Schritt Zwiebeln kleinschneiden und in Olivenöl andünsten, die halbierten Knoblauchzehen und anschließend die tiefgekühlte Meeresfrüchte-Mischung zugeben. Den Lachs (ohne Haut) klein schneiden und mitbraten. Tomaten und Tomatenmark machen es zur Sauce, Gewürze und Zitronensaft unschlagbar lecker. Zehn bis 15 Minuten köcheln lassen. Mit Basilikum und geriebenem Parmesan bestreuen und samt der zwischenzeitlich gekochten Pasta servieren.








Meeresfrüchte sind natürlich nicht jedermanns Sache, das verstehe ich. Wer auf Muscheln & Co. verzichtet, hat mit diesem Rezept immer noch eine ziemlich leckere Tomatensauce. Lasst es euch schmecken, egal ob ihr wie Manu auf Bali seid oder wie ich am Bodensee sitzt. 

Viele Grüße, Isabelle alias das ÜberSee-Mädchen


++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Isabelle - schön, dass du mein Gast warst! Und wirklich schön, dass wir uns auf dem FoodBloggerBarcamp in Reutlingen kennengelernt haben. Deine Fotos sind (wie immer!!!) zauberhaft! Und obwohl ich in den letzten Wochen verdammt viel frischen Fisch gegessen hab, könnte ich so eine Portion Frutti di Mare jetzt glatt vertragen :)

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sonntag, 28. September 2014

Asia-Feeling: Gebratene Thai-Nudeln



Ich bin ja total verliebt in Asien, wie ich gestehen muss. Die Menschen, die Kultur, die Landschaft und das Essen! 2009 war ich mit meinen Schulfreundinnen Meli, Lisa und Andi zum ersten Mal in Thailand. Knapp vier Wochen - zum ersten Mal raus aus Europa - bepackt mit einem riiiiesen Rucksack und nervös wie Bolle. Viele von euch werden sich jetzt sicher denken "Paaah - Thailand - als Backpacker ist das doch total easy" - und jep, liebe Leute: da geb ich euch recht. Denn wenn man erstmal zwei Wochen durch Flores (in Indonesien) unterwegs war, wo es so gut wie keinen Tourismus gibt, weiß man spätestens: Thailand ist wirklich easy going. Aber so zum Einstieg fand ich Thailand damals super für uns Backpacker-Neulinge. Und ich würd auch jederzeit wieder hin. Denn das Essen dort ist wirklich der Wahnsinn.

Und Indonesien steht dem in nichts nach. Ich hab ja im Jahr 2011 für ein halbes Jahr auf Bali gelebt und mich sechs Monate (fast) ausschließlich von asiatischem Essen ernährt. Zugegeben: Ich war auch froh, als meine Freunde Kathi und Tobi zu Besuch kamen - mit Körnerbrot im Schlepptau - aber alles in allem muss ich sagen: ich liebe es, das asiatische Essen. Und so war ich umso erfreuter, als es vor Kurzem die asiatische Woche bei Lidl gab. Das Chang Bier im Regal hat mein Herz einen riesen Hüpfer machen lassen. Das hat mich nämlich gleich wieder an unsere Zeit in Thailand erinnert. Gemütlich in einer der vielen Bars auf Koh Tao haben wir abends immer Chang-Bier getrunken und es uns gut gehen lassen. Als ich dann im nächsten Regal meines Lidl-Marktes auch noch Chow-Mein-Nudel entdeckt hab, war das quasi DER Anlass, um endlich mal wieder asiatisch zu kochen.

Und so gab es heute endlich gebratene Nudeln (oder Mie Goreng - wie sie zum Beispiel in Indonesien heißen) mit einem kühlen Chang-Bier. Zwar erinnern die derzeitigen Temperaturen eher an die Arktis, statt an Asien - dennoch hab ich mich ein bisschen gefühlt wie damals - am Strand von Koh Tao.




Gebratene Thai-Nudeln
(für vier Personen)

100 Gramm Sesamsamen
3 Karotten
200 Gramm Zuckerschoten
250 Gramm Brokkoli
1 gelbe Paprika
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 rote Chili
neutrales Öl
300 Gramm Chow Mein Noodles

2 EL Sesamöl
6 EL Sojasauce
2 TL Honig 
4 Stengel Zitronenbasilikum
Saft einer Limette
Salz

4 Flaschen Chang Bier




Für die gebratenen Nudeln nach Thai-Art schnibbelt ihr zunächst das Gemüse klein. Die Zuckerschoten halbiert ihr der Länge nach, die Karotten schält ihr, und schneidet sie in dünne Streifen. Ebenso die Paprika. Den Brokkoli teilt ihr in kleine Röschen. Und die Schalotten halbiert und viertelt ihr und zieht anschließend die einzelnen "Häute" ab. Den Koblauch fein hacken und die Chili ebenso kleinschnibbeln.

Jetzt ist die Vorarbeit getan und es geht an's eigentlich Kochen. Wenn ihr einen Wok habt, würde ich euch empfehlen, das Ganze darin zu braten. So machen es die Thais auch :) Außerdem spart man beim Kochen Energie und die Nudeln werden super lecker. Falls ihr auf der Suche nach einer Wokpfanne seid, kann ich euch den Online-Shop von Lidl empfehlen (Pfannen gibt's derzeit sogar im Angebot :) ). Dort habe ich vor längerem selbst eine große Pfanne gekauft, mit der ich sehr zufrieden bin. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt meiner Meinung nach absolut.

Röstet also zunächst die Sesamsamen in einer (Wok-)Pfanne ohne Fett goldgelb an. Immer wieder umrühren, sonst brennen sie euch an. Anschließend gebt ihr die Sesamsamen in eine Schüssel - sie kommen nämlich erst später wieder zum Einsatz.

Erhitzt etwas neutrales Öl in einer Pfanne oder im Wok. Gebt das Gemüse mitsamt dem Knoblauch hinzu und bratet es unter ständigem Rühren an. Am Schluss werft ihr die Chili dazu.

Setzt in einem extra Topf Wasser für die Nudeln auf. Salzt das Wasser und gebt die Chow-Mein-Nudeln dazu. Diese nach Packungsanweisung zubereiten. Sobald das Wasser kocht, nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Nudeln vier Minuten durchziehen. 

Nun gebt ihr die Sojasauce, den Honig und das Sesamöl über das Gemüse. Lasst das Ganze einreduzieren, bis die Nudeln gar sind. Nehmt den Wok vom Herd, gießt die Nudeln ab und rührt diese anschließend unter das Gemüse. Gebt den Limettensaft darüber, schnibbelt das Zitronenbasilikum klein und gebt es mit dem Sesam über die gebratenen Nudeln.

Jetzt müsst ihr euch nur noch das Bier aufmachen, Stäbchen auspacken, Platz nehmen und von Thailand träumen!

Lasst es euch schmecken - oder: Selamat makan - wie man in Indo sagt!

eure fressraupe




Mittwoch, 18. Juni 2014

Urlaubsverpflegung #6: Bandnudeln mit Zucchini

Hallo liebe Blogleser,

ich freue mich sehr darüber, dass Manu mich darum gebeten hat, während ihrer Abwesenheit die kleine fressraupe ein wenig zu füttern. :-) Damit die fressraupe heute auch ordentlich satt wird, habe ich ein paar leckere Bandnudeln mit Zucchini im Gepäck. Dazu gibt es ein Kräuter-Sahne-Sößchen mit Schinken und wer mag, streut sich am Schluss noch etwas Parmesan auf seinen Teller. :-)

Achso, falls ihr mich noch nicht kennt, ich heiße Claudi, bin 26 Jahre alt und poste auf meinem Blog Kulinarikus einfach Gerichte die jeder nachkochen kann. Wichtig sind mir dabei frische und saisonale Zutaten.

Also, nun aber zum Rezept:

Zutaten für 2 Portionen:

230 g Bandnudeln

1 mittelgroße Zucchini

2 EL Olivenöl

3 Scheiben Kochschinken

1 Zwiebel

1 kleine Knoblauchzehe

100 ml Weißwein

1 Becher Sahne (200 ml)

50 ml Milch

1 TL Senf

Salz, Pfeffer

frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Thymian & Oregano




Wie es geht:

Die Bandnudeln nach Packungsanweisung al dente garen, in ein Sieb schütten und beiseite stellen.

Die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler längs dünne Streifen abschälen.

Die Zucchinistreifen ggf. nochmal längs halbieren, damit sie genauso breit wie die Bandnudeln sind.

Jetzt den Schinken in Würfel schneiden.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Den Knoblauch schälen und fein hacken.

In einer Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen, Schinken, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.

Den Senf zugeben und das Ganze mit dem Weißwein ablöschen.

Den Wein einköcheln lassen, dann die Hitze reduzieren und die Schinkenmischung mit Sahne und Milch begießen.

Die Sauce mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Die frischen Kräuter hacken und unter die Sauce mengen.

In einer weiteren Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen, die Zucchinistreifen darin leicht anbraten, die Bandnudeln in die Pfanne geben, kurz aufwärmen und dann die Kräuter-Sahne-Sauce über die Nudel-Zucchini-Mischung gießen. Alles gut miteinander vermengen und dann sofort in tiefen Teller servieren.

Wer mag, streut noch etwas frisch geriebenen Parmesan und frisch gemahlenen Pfeffer darüber. :-)

Guten Appetit.