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Sonntag, 14. September 2014

Rock and roll! It's time for some sushi!



So langsam wird's hier auf meinem Blog ein bisschen "Reis"-lastig, wie ich gerade feststelle :D  Kein Wunder - denn seitdem ich offiziell "Rezeptpartnerin" von Reishunger bin, steht bei mir eine große Kiste voll mit allerhand körnigen Leckereien herum. Ich durfte mir aus dem riesigen Angebot von Reishunger ein paar Päckchen zum Testen aussuchen... Die ich am liebsten alle sofort aufreisen und in einen Topf schütten würde. Aber zu viel is ja bekanntlich auch nix. Am Schluss überfresse ich mich noch - deshalb wird's ganz bald wieder süß, hier auf meinem Blog - der nächste Kuchen ist quasi fast schon im Ofen :)

Bevor ich aber den Backofen anwerfe, möchte ich euch heute mein erstes selbstgemachtes Sushi vorstellen. Und eins gebe ich vorab zu: hätte mein Lieblingsmensch nicht so fleißig mitgerollt - ich wäre schier ausgeflippt. Für ungeduldige Menschen wie mich ist Sushi-Rollen nämlich nix! Zumindest, wenn man sich zum ersten mal daran versucht. Und vorher was zu Essen, wär auch nicht schlecht. So by the way...

Am Ende hat es aber dann richtig gut geklappt und als ich nach zwei, drei missglückten Rollen (also nur optisch - geschmeckt haben sie :D ) den Dreh raus hatte, hat es mir auch verdammt viel Spaß gemacht. 

Sushi gibt's bei uns jetzt definitiv öfter. Also öfter selbstgemacht!




Wenn ihr - wie wir - zum ersten mal Sushi macht, kann ich euch die Sushi-Box von Reishunger nur empfehlen. Für derzeit 12,65 Euro bekommt ihr alle Grundzutaten, die ihr für euer Sushi benötigt. Da kann man, wie ich finde, echt nicht meckern. Folgendes wird in der Box geliefert:

- eine Packung Sushi Reis (600 Gramm)
- 10 Stück Nori-Algenblätter
- 2 Packungen Reisessig
- 4 Packungen eingelegter Ingwer
- 7 Päckchen Sojasauce
- 4 Päckchen Wasabi
- 4 Stäbchen
- eine Rollmatte aus Bambus

Die Zutaten für unser Sushi haben wir auf dem Wochenmarkt gekauft. Dort gibt es einen kleinen Fischstand - die freundliche Verkäuferin hat uns sehr gut beraten, sodass wir sowohl Lachs als auch Thunfisch gekauft haben. Bei dem ganzen Grünzeugs, das man ebenso in's Sushi packt, sind eurer Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich mag zum Beispiel sehr gern die Rollen mit Frischkäsefüllung. Aber auch Rucola oder Kresse geben dem Sushi eine würzige Note. Der Lieblingsmensch schwört zum Beispiel auf Sushi mit Mango. Hab ich noch nie probiert und haben wir auch nicht gemacht - wird aber beim nächsten Mal definitiv ausprobiert :)




Maki und Nigiri Sushi
(für vier Personen)

600 Gramm Sushi Reis
2 EL Reisessig
1 EL Zucker
1 TL Salz

300 Gramm Lachsfilet
200 Gramm Thunfischfilet
1 Avocado
1 kleine Gurke
1/2 Paprika rot, gelb, orange
Handvoll Rucola
Bund Kresse
150 Gramm Frischkäse

 8 Algenblätter
Sojasauce
Wasabi Paste




Sushi-Reis Zubereitung

Egal ob Maki, Nigiri oder Inside-Out - zu allererst kocht ihr den Reis. Dafür gebt ihr 600 Gramm Sushi-Reis in einen Kochtopf. Wascht den Reis zweimal durch. Anschließend gießt ihr die 1,5-fache Menge Wasser dazu.

Stellt den Herd auf die höchste Hitzestufe. Sobald das Wasser kocht, dreht ihr den Herd zurück und lasst den Reis circa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln. Die Zeit kann variieren - am Ende sollte auf jedenfall das Wasser verdampft sein.

Danach muss der Reis nochmal für gut fünf Minuten ruhen - ebenso bei geschlossenem Deckel.

In der Zwischenzeit verrührt ihr schon mal den Reisessig mit dem Zucker und Salz. Gebt den Sushi-Reis in eine Schüssel und zieht die Reisessigmischung durch den Reis. Anschließend lasst ihr den Sushi-Reis auf Zimmertemperatur herunterkühlen, bevor ihr ihn zum Rollen verwendet. 




Nigiri Zubereitung

Die Nigiris sind am einfachsten zu machen. Nehmt dafür eine handvoll Reis aus der Schüssel und formt mit der Hand ein Stück, welches etwa die Form und Größe eines Weinkorkens hat. Belegt den Reis anschließend mit Thunfisch oder Lachs. Wer mag, kann zwischen Reis und Fisch etwas Wasabi geben.





Maki Zubereitung

Zunächst schneidet ihr die Algenblätter jeweils in der Mitte durch. Für eine Rolle braucht man nämlich nur jeweils ein halbes Blatt.

Legt das halbe Blatt anschließend mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte. Das Algenblatt sollte unten mit der Matte abschließen. Verteilt eine handvoll Reis auf dem Algenblatt - lasst oben aber einen Streifen frei - damit ihr das Sushi anschließend besser "zusammenkleben" könnt.

Nun könnt ihr eure Sushi-Rolle frei nach Geschmack füllen. Wir haben uns z.B. für Avocado, Gurke, Thunfisch, Lachs oder einer Mischung aus Fisch und Gemüse entschieden. Wichtig ist dabei nur, dass ihr nicht zu viel Füllung hineingebt, da ihr sonst am Ende Schwierigkeiten beim Rollen habt.  Worauf ihr außerdem achten solltet: Die Zutaten sollten waagrecht und vor allem im unteren Drittel des Algenblattes liegen. Ich für meinen Teil mische das Wasabi erst beim Essen mit der Sojasauce und tauche das Sushi hinein. Ihr könnt das Wasabi aber auch direkt INS Sushi geben. Einfach ein bisschen was davon auf den Reis streichen, bevor ihr die Rollen füllt.

Nun geht's an den kniffligen Teil - das Rollen des Sushis. Bevor's losgeht befeuchtet ihr den freigelassene Streifen des Algenblattes. Greift die Matte nun am unteren Ende und rollt sie nach oben zusammen, so dass das untere Ende der Matte gerade unterhalb des freien Streifens ist. Presst die Rolle zusammen und rollt sie nun auch über den freien Streifen. Das klingt jetzt vielleicht etwas verwirrend - aber mein Tipp: Schaut euch einfach ein Video bei YouTube an - es gibt zahlreiche, dann kann man sich das besser vorstellen bzw. sieht direkt, wie es funktioniert. 

Schneidet die Rolle nun mit einem scharfen Messer in zwei Stücke. Legt die Stücke nun nebeneinander und drittel sie, so dass am Ende sechs gleichmäßige Stücke entstehen. Noch ein kleiner Tipp, was das Schneiden betrifft: Das Messer muss wirklich extrem scharf sein, sonst "drückt" ihr die Rolle eher durch, was dann nicht ganz so hübsch aussieht. Und: feuchtet das Messer nach jedem Schnitt an, dann klappt's noch besser.




Inside-Out / California-Roll-Zubereitung

Die California-Roll mit Frischkäse gehört zu meinen Lieblingen! Und als ich mich dann so langsam eingegroovt habe, was das Rollen anging, hab ich mich am Schluss auch an sie herangewagt. Und siehe da - mit etwas Geduld klappen auch die Inside-Out-Rollen ganz gut.

Bei der Herstellung der Inside-Out-Rollen geht ihr vor, wie bei den Makis. Legt das halbierte Algenblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte. Das Algenblatt sollte unten mit der Matte abschließen. Verteilt eine handvoll Reis auf dem Algenblatt, sodass das komplette Blatt bedeckt ist. Anschließend dreht ihr das Blatt mit dem Reis vorsichtig um, sodass der die Seite mit dem Reis auf der Bambusmatte liegt. Die "nackte" Algenseite könnt ihr nun nach Belieben füllen. Wir haben zum Beispiel Frischkäse auf das Algenblatt gestrichen und anschließend Lachs, Avocado und Rucola darauf verteilt. Oder Thunfisch, Gurke und Kresse. Auch hier gilt: fühlt euch völlig frei - erlaubt ist, was schmeckt! Nur eben nicht zu viel Füllung, sonst bekommt ihr Probleme beim Rollen. Was das Rollen angeht: Wie bei den anderen Sushi-Arten vorgehen: fest andrücken, damit das Ganze gut hält!

Anschließend könnt ihr zum Beispiel Sesamsamen in einem flachen Teller verteilen und die komplette Rolle darin wälzen. Ich hab auch einen Teil der Kresse auf einem Teller verteilt und das Sushi in Kresse gewälzt. Sieht auch sehr witzig aus.

Abschließend teilt ihr auch diese Rolle erst in der Mitte und die beiden Hälften dann jeweils in drei gleichgroße Stücke.

Noch ein kleiner Tipp: Wenn man Inside-Out-Rollen macht, ist die Bambusmatte sehr schnell "eingesaut". Manche Reiskörner bleiben in der Matte kleben - dadurch müsst ihr sie zwischendurch immer wieder waschen, was ziemlich nervig sein kann. Wir haben deshalb Frischhaltefolie um die Matte gewickelt. Dadurch bleibt sie schön sauber :)




Nachdem wir circa zwei Stunden gerollt haben, muss ich sagen: es war ein Heidenspaß. Klar, war ich anfangs super ungeduldig - aber so bin ich nun mal. Mein Lieblingsmensch weiß mittlerweile glücklicherweise damit umzugehen :) 

Bei uns landet selbstgemachtes Sushi künftig definitiv öfter auf dem Teller. Erstens weiß man, was drin ist und zweitens kann man es sich so zusammenstellen, wie man es gern hätte. Ich finde auch, dass es eine tolle Gelegenheit ist, mit Freunden den Abend zu verbringen. Man ist auf jedenfall ne Weile Beschäftigt - dadurch schätzt man am Ende jeden Bissen umso mehr.

Falls ihr nun auch Lust habt auf Sushi - kann ich nur sagen: Traut euch! Ihr werdet es nicht bereuen. Und falls ihr doch noch skeptisch seid, was die Herstellung angeht: Kuckt euch ein, zwei Videos auf YouTube an - danach gelingt es garantiert. Nicht verzagen, wenn die ersten paar Rollen noch nicht ganz so hübsch aussehen: In Japan dauert die Ausbildung zum Sushi-Meister angeblich zwölf Jahre! Ich bin zwar nach zwei Stunden kein Meister - essen konnte man unseres aber allemal :)

In diesem Sinne: let's roll it!

eure fressraupe





Mittwoch, 4. Juni 2014

Urlaubsverpflegung #2: Ein Märchen aus 1001 Reiskörnern


Hallo liebe Leser der fressraupe, 

heute darf ich, Björn von Herzfutter, Manu auf ihrem Blog vertreten. Während Manu nun also durch Norwegen düst, bekommt ihr von mir ein bisschen orientalisches Fernweh. Der Orient bietet so viele Leckereien und ich bin ganz verrückt nach den Gewürzen und naja eben dem Geschmack! Ich finde man kann sich mit diesen Speisen ganz schnell wie im Orient fühlen, wenn man schon nicht dorthin reisen kann. Ich liebe Rezepte, die einfach und unkompliziert sind und im besten Fall auch noch günstig sind. Aber trotzdem müssen sie richtig viel Bums haben und grandios schmecken. Bei Torten lasse ich mir gerne auch mal Zeit, aber das tägliche Abendbrot soll dann bitte schnell gehen. Und genau so ist auch dieses Rezept. Einfach fantastisch. Fantastisch schnell und fantastisch lecker. Danach dann ein bisschen Baklava naschen und schon wird der heimische Balkon zum fliegenden Teppich. Also auf in den Orient mit euch. Gute Reise und guten Appetit!

Und Manu dir ganz viel Spaß in Norwegen, das ist schließlich auch ein tolles Land mit vielen Leckereien. :)




Zutaten für ca. 4 Portionen

Orientalische Frikadellen
250 g gemischtes Hackfleisch
1 Handvoll Erdnüsse (50g)
1 Handvoll Frühlingszwiebeln (30g)
1 Ei
1 TL gehackter, frischer Ingwer
Salz
Chili


Orientalischer Salat
250 g Naturreis
restl. Frühlingszwiebeln von einem Bund
3 Tomaten
100 g Erdnüsse
1/2 Gurke
1 Paprika
ca. 80g Datteln und/oder Rosinen
1/2 Bund Minze
1 Bund Petersilie
1/2 Chili
Saft von 1 Zitrone
1/2 TL Zimt
Prise gemahlene Nelken
Prise Muskatnuss
4 EL Öl
4 EL Gemüsebrühe




Ihr werdet jetzt vielleicht denken, oh Gott so viele Zutaten und das soll schnell und günstig sein? Aber keine Sorge, es sieht schlimmer aus, als es ist. Denn die vielen Zutaten sind auch nur eine Option. Ihr findet Gurke doof? Lasst sie weg! Euch sind Datteln zu teuer? Nehmt Rosinen oder anderes Trockenobst. Ihr mögt keine Erdnüsse? Dann nehmt Mandeln! Ihr seid Vegetarier? Lasst einfach die Frikadellen weg. Also ihr könnt das Rezept ganz einfach abwandeln, es kommt hier nicht auf die genauen Zutaten oder Mengen an. Auch bei den Gewürzen, schaut einfach, was ihr im Haus habt.



Für die Frikadellen schneidet ihr die Frühlingszwiebeln klein und mischt das Hackfleisch mit den Frühlingszwiebeln, den Erdnüssen, dem Ei, dem Ingwer, etwas Salz und Chili, formt kleine Kugeln und das war es auch schon fast. Noch etwas Öl in die Pfanne und die Bällchen hinein. Ganz einfach.

Für den Salat nur den Reis kochen und anschließend kalt abduschen, damit er schneller abkühlt. Frühlingszwiebeln, Tomaten, Gurke, Paprika und Datteln klein schneiden und ab in eine Schüssel damit.

Erdnüsse dazu. Minze, Petersilie und Chili ganz klein hacken und ab in die Schüssel. Dann noch die Gewürze und Flüssigkeiten dazu, die Frikadellen und der Reis darf sich natürlich auch noch in die Schüssel kuscheln. Alles gut durchmischen und das war es schon. Also grob gesagt - Reis kochen und diverse Zutaten klein schneiden und mischen. Zum Schluss mit orientalische Gewürze nach Bedarf würzen und fertig! Viel Spaß beim Fliegen und guten Appetit :)

Sonntag, 6. April 2014

Es gibt Reis!


"Schüttel dein Haar für mich...wildes Mädchen, schüttel dein Haar für mich...wildes Mädchen schüttel dein Haar für mich! Wildes Mädchen, schüttel dein Haar! Oh Baby, Baby!

Es gibt Reis...es gibt Reis! Es gibt Reis! Baby, Baby! Lecker Reis!...." Ein riesengroßes Dankeschön an Helge Schneider - wir haben gestern Abend Tränen gelacht :D Dieser Typ is einfach ne Wucht!

Unverhofft kommt ja bekanntlich oft und so kam letztens mein Chef mit zwei Tickets für Helge Schneider um die Ecke und fragte mich, ob ich sie haben möchte. WAS FÜR EINE FRAGE!!! Natürlich will ich! Nix wie her damit! Und so trällerten wir gestern Abend noch lauthals mit Helge um die Wette und heute gibt's - natürlich: Reis. Und zwar ganz und gar nicht unerwartet und daher auch nicht irgendeinen - nein! Sondern lecker Reis von Reishunger. Diese haben mir vor einiger Zeit ein ganzes Probierpaket zugeschickt - welches ich heute endlich mal testen konnte. Alles wäre aber zu viel des Guten, deshalb hab ich mich für Jasmin Reis entschieden. Der passt ganz hervorragend zu meinem indonesischen Curry, das ich schon lange mal wieder machen wollte. Falls ihr auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Reis seid, dann kann ich euch nur ans Herz legen: schaut im Online-Shop von Reishunger vorbei. Das Bremer Unternehmen hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, sortenreinen Reis zu vertreiben. Die Auswahl ist echt riesig, es gibt jede Menge leckere Zusatzprodukte, Geschenkboxen und viiiiele Rezeptideen :)



Zu Reis hab ich seit meinem Auslandssemester auf Bali ne ganz andere Beziehung. Ein halbes Jahr hab ich mich dort nämlich fast ausschließlich von den kleinen Körnern ernährt. Was nicht das schlechteste war :) Um unser Haus herum waren überall Reisplantagen - man hatte das Gefühl, auf der kompletten Insel wird AUSSCHLIEßLICH Reis angebaut.

Man könnte jetzt natürlich meinen, ich hab mich in den sechs Monaten überfressen - wie man so schön sagt - was Reis angeht. Aber überhaupt nicht. Gerade Curry mit Reis mag ich unglaublich gerne und so stelle ich euch heute eine vegetarische Variante eines indonesischen Currys vor. Auf Java haben wir damals einen Kochkurs gemacht und so unglaublich lecker indonesisch gekocht, dass ich euch das nicht länger vorenthalten kann. Also kommt hier: Gemüse-Curry in Erdnuss-Kokos-Soße mit lecker Reis! Der aber nicht aus Indo sondern aus Thailand stammt.




Gemüsecurry in Erdnuss-Kokos-Soße

200 Gramm Jasmin Reis
Wasser zum Kochen

1 Chili
1 Stengel Zitronengras
2 Knoblauchzehen
Stück Ingwer
Öl zum Anbraten
2 TL brauner Zucker 

Handvoll Erdnüsse
1 mittelgroße Süßkartoffel
1 Aubergine
2 Karotten
1 gelbe Paprika
handvoll grüne Bohnen
2 rote Zwiebel
1 Dose Kokosmilch
2 EL Erdnussbutter
2 TL rote Curry Paste
ca. 300 ml Wasser
1 TL Kurkuma
Salz
Pfeffer



So ihr Lieben! Rein in die Kochschürze und ran an den Herd! Zuerst setzt ihr das Wasser für den Reis auf. Mit etwas Salz drin. Während das Wasser erhitzt, könnt ihr euch schon mal an das Zitronengras, den Ingwer, die Chili und den Knoblauch machen. Alles zusammen fein würfeln und abschließend mörsern. Dadurch gibt besonders das Zitronengras sein leckeres Aroma ab. Im Anschluss daran die Zwiebeln vierteln und die einzelnen Schichten voneinander trennen. Das übrige Gemüse entweder würfeln oder in feine Streifen schneiden. Ganz wie ihr mögt. Wenn jetzt das Wasser für den Reis kocht: hinzugeben und circa 20 Minuten köcheln lassen.

Etwas Öl in einer großen Pfanne (oder einem Wok) erhitzen und anschließend die gemörserte Pasta dazu geben und kurz anbraten. Mit braunem Zucker karamelisieren und die Zwiebelstücke hinzugeben. Gelegentlich umrühren und nach und nach das vorher geschnibbelte Gemüse hinzugeben. Die Aubergine zum Schluss, denn die wird am schnellsten weich.

Wenn alles angebraten ist, gießt ihr die Kokosmilch dazu und rührt die Erdnussbutter und das Kurkuma unter. Uns war das Ganze zu wenig scharf, deswegen hab ich noch zwei Teelöffel rote Curry Paste untergemischt. Gehört eigentlich nicht rein, stand aber noch im Kühlschrank und hat sehr gut gepasst :) Die Erdnüsse hinzugeben, Deckel drauf und zehn Minuten köcheln lassen.

Kuckt nach zehn Minuten mal nach, wie weich das Gemüse ist. Je nachdem, ob euch die Soße zu dick- oder dünnflüssig ist, könnt ihr sie mit etwas Erdnussbutter entweder andicken, mit einem Schuss Wasser wird sie wieder flüssiger. Salz und Pfeffer hinzugeben und weiter köcheln lassen, bis auch die Süßkartoffeln durch sind. In der Zwischenzeit sollte auch der Reis soweit sein - ja und dann könnt ihr das Ganze eigentlich auch schon anrichten und genießen.

Guten Hunger wünsch ich euch! Selamat makan, wie man auf Bali so schön sagt :)

eure fressraupe



*Hinweis: Das Probierpaket wurde mir von Reishunger kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst - ich berichte euch wie immer ehrlich und frei von der Leber - oder im diesem Fall meinem Magen - weg :)