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Freitag, 10. Oktober 2014

Apfel-Quark-Mohn-Plunder mit Streuseln



Ich schlage heute zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen hat die liebe Clara aka "tastesheriff" zu einer neuen Rund #ichbacksmir aufgerufen - diesmal ganz im Zeichen des Apfelkuchens. Und ein weitere Blogger - Marc von "baketotheroots" - hat ebenso die besten Apfelkuchen-Rezepte gesucht. Um aus der Sammlung im Anschluss ein kleines E-Book zu erstellen. Ich finde die Idee ganz großartig und deshalb trage ich mit meinen Apfel-Quark-Mohn-Plundern nun also zu beiden Blogevents bei. Ich bin schon ganz gespannt auf das E-Book! Sobald es fertig ist, könnt ihr es euch alle ausdrucken :) In der Zwischenzeit findet ihr bei Clara viele leckere Apfelkuchenrezepte anderer Blogger. Schaut einfach mal vorbei!



Apfel-Quark-Mohn-Plunder
(acht Stück)
Für den Hefeteig
250 Gramm Mehl
125 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
40 Gramm Zucker
50 Gramm weiche Butter
1 Eigelb
Prise Salz

Für die Quarkcreme
250 Gramm Quark
1 Eigelb
60 Gramm Zucker
30 Gramm weiche Butter
1 EL Milch
20 Gramm Speisestärke

Für den Mohnbelag
1 Fertigmischung "Mohnback"

Für die Streusel
80 Gramm Mehl
40 Gramm Zucker
50 Gramm weiche Butter

2 große säuerliche Äpfel





Zunächst stellt ihr den Hefeteig her. Dafür siebt ihr das Mehl in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine Mulde. Erwärmt die Milch in einem separaten Gefäß und bröselt die Hefe hinein. Gebt den Zucker dazu und verrührt das Ganze. Zur Seite stellen und circa zehn Minuten gehen lassen. Zum Mehl könnt ihr in der Zwischenzeit die Butter, das Salz und das Eigelb geben. Wenn die Hefe aufgegangen ist, schüttet ihr diese zur Mehlmischung und knetete alle Zutaten zu einem glatten Teig. Lasst diesen am besten in der Schüssel, deckt diese mit einem Geschirrtuch ab und stellt den Teig an einen warmen Ort, damit er aufgehen kann. Nach circa 45 Minuten sollte sich das Teigvolumen verdoppelt haben.

Während der Hefeteig aufgeht, könnt ihr schon mal die Quark- und Mohncreme herstellen. Wer mag, kann die Mohncreme natürlich selbst herstellen, ich hab heute mal auf eine fertige Mischung zurückgegriffen. Diese nach Packungsanleitung zubereiten. Bei meiner musste ich nur ein paar Esslöffel Milch dazugeben, gut verrühren und fertig war die Mohncreme.

Für die Quarkcreme trennt ihr zunächst das Ei. Schlagt das Eiweiß steig und gebt anschließend 20 Gramm Zucker hinzu. So lange weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst und der Eischnee fest ist. Nun gebt ihr die weiche Butter mit dem restlichen Zucker in eine Schüssel und schlagt beide Zutaten schaumig. Rührt nach und nach das Eigelb, den Quark und die Milch unter. Abschließend siebt ihr die Speisestärke über die Masse und zieht diese zusammen mit dem Eischnee unter die Quarkmasse.

Abschließend müssen noch die Streusel hergestellt werden. Dafür alle oben genannten Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Das geht am besten mit den Händen. In Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen, bis die Streusel benötigt werden.

Wenn der Hefeteig in der Zwischenzeit aufgegangen ist, könnt ihr die Plunder zubereiten. Knetet dafür den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal kräftig durch. Formt ihn zu einer Rolle und schneidet acht gleichgroße Stücke ab. Formt die einzelnen Teigstücke zunächst zu Kugeln und plättet sie anschließend zu einem runden Fladen (ca. 14 cm Durchmesser). Ich rate euch, bei den Fladen einen etwas höheren Teigrand stehen zu lassen. Dadurch verhindert ihr, dass der Belag im Ofen möglicherweise hinunterläuft.

Nun verteilt ihr die Quarkcreme gleichmäßig auf den acht Plundern. Anschließend gebt ihr jeweils zwei gehäufte Teelöffel Mohn darauf. Die Äpfel waschen, halbieren, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Ich hab meine nicht geschält, da sie ja direkt aus dem Garten kommen. Schneidet die Apfelviertel in ca 1/2 Zentimeter große Spalten und verteilt jeweils einen Viertel Apfel auf einem Plunder. Abschließend holt ihr den Teig für die Streusel aus dem Kühlschrank und bröselt diesen über die Plunder.

Gebt die Apfelküchlein auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt die hübschen Teilchen für circa 20 Minuten bei 180 Grad.

Wenn die Apfel-Quark-Mohn-Plunder eine leichte Bräune angenommen haben, könnt ihr sie aus dem Ofen nehmen. Nun noch kurz abkühlen lassen und dann könnt ihr sie auch schon servieren!

Nun bleibt mir nur noch zu sagen: Guten Appetit und viel Spaß mit unseren Apfelkuchen-Rezepten.

eure fressraupe




Dienstag, 29. Juli 2014

Marktfrisch: Aprikosen-Quarkkuchen



"Die leckersten Sommerkuchen" stellt die liebe Claretti von tastesheriff in diesem Monat auf ihrem Blog vor. Klar, dass ich auch bei dieser #ichbacksmir-Runde wieder dabei bin! Und so stell ich euch heute meinen sommerlichen Aprikosen-Kuchen vor - der so gut ist, dass man locker zwei Stücke schafft. Trotz hitziger Temperaturen.

Nachdem ich also letztens über den Ulmer Wochenmarkt geschlendert bin und mich ein bisschen inspirieren lassen hab, war klar - es wird ein Käsekuchen mit irgendwelchen Früchten oben drauf. Schön saftig und fruchtig - so muss ein Sommerkuchen für mich sein!

Da die Erdbeerzeit gerade so rum ist und ich schon mal einen Blaubeer-Quarkkuchen für euch gebacken hab, kamen eben Aprikosen in meinen Einkaufskorb. Die gibt's derzeit in Hülle und Fülle - da hab ich natürlich gleich zugeschlagen.

Und ich sag's euch: habt ihr den Aprikosen-Quarkkuchen erstmal probiert, werdet ihr auch zuschlagen. Vielleicht sogar ein zweites Mal, wie ich!





Marktfrischer Aprikosen-Quarkkuchen

Für den Teig
150 Gramm Magerquark
50 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 unbehandelte Mandarinen
3 EL Milch
6 EL Öl
1 Eier
330 Gramm Mehl
2 TL Backpulver

Für die Quarkcreme
850 Gramm Magerquark
3 Eier
150 Gramm Puderzucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 unbehandelte Mandarinen

Zum Belegen
700-800 Gramm Aprikosen





Für den Teig gebt ihr den Quark mit dem Zucker, Vanillezucker, dem Öl, der Milch und einem Ei in eine Schüssel. Anschließend reibt ihr die Schale der Mandarinen ab, presst sie aus und gebt sowohl den Abrieb als auch den Saft zu den Zutaten. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, ebenfalls dazu geben und alles zu einem Teig verkneten.

Für die Quarkcreme vermischt ihr den Quark mit dem Puddingpulver und dem Puderzucker, gebt anschließend die Eier dazu und rührt solange, bis eine glatte Masse entsteht. Auch hierfür reibt ihr die Schale von zwei unbehandelten Mandarinen ab, gebt sie dazu - den Saft ebenso - und fertig ist die Creme.

Jetzt nur noch die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Den Teig ausrollen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Die Quarkmasse darauf streichen und mit den Aprikosenhälften belegen.

Der Kuchen muss circa 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen - hin und wieder überprüfen, sonst könnte es euch passieren, dass die Haut der Aprikosen etwas dunkel wird - was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Abkühlen lassen oder sofort vernaschen. 

Und damit wünsch ich euch einen schönen (Rest-) Sommer. Ich bin ja schon gespannt auf die #ichbacksmir-Liste bei Claretti. Wenn ihr mal kucken wollt: HIER gibt's alle Sommerrezepte.

Macht's euch schön! Am besten mit nem Stück von meinem Sommerkuchen!

eure fressraupe




Freitag, 4. Juli 2014

Wie zu Omas Zeiten: Johannisbeer-Streusel-Taler

Wenn ich schon von weitem höre: "Meeeeehr Streusel! Da müssen viiiiiel mehr Streusel drauf!", dann weiß ich: mein Lieblingsmensch ist in der Nähe :) Denn der ist verrückt nach Streuseln. Also hab ich versucht, seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Was mir nicht 100%ig gelungen ist, wie ich an dieser Stelle anmerken möchte. Denn es waren ihm am Ende IMMER NOCH zu wenig Streusel. Aber gut. Jemanden, der am liebsten einen Kuchen isst, der ausschließlich aus Streuseln besteht, KANN man wahrscheinlich nicht zufriedenstellen :) Gegessen hat er meine Johannisbeer-Streusel-Taler am Ende dann doch, wie ich ebenfalls anmerken möchte. Regelrecht verschlungen hat er sie! Trotz - seiner Meinung nach - zu wenig Streuseln oben drauf...




Johannisbeer-Streusel-Taler mit Pudding
(für 10 Stück)

Für die Streusel
250 Gramm Mehl
150 Gramm Zucker
150 Gramm Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Zimt

Für den Teig
250 Milliliter lauwarme Milch
1/2 Hefewürfel
4 EL Zucker
500 Gramm Mehl
Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
100 Milliliter Sonnenblumenöl

Für oben drauf
500 Milliliter Pudding
500 Gramm Johannisbeeren




Die süß-sauren Teilchen sind super schnell gemacht und gehen eigentlich immer. Ob im Büro, als Nachtisch beim Grillen, beim Picknick oder einfach nur zum Kaffee. Folgendermaßen bereitet ihr sie zu:

Zunächst einmal habe ich die Johannisbeeren bei uns im Garten gepflückt. Anschließend gewaschen und von den Rispen gezupft. Wenn das erledigt ist, könnt ihr die roten Beeren erstmal bei Seite stellen. Danach habe ich die Streusel zubereitet. Dazu einfach alle oben genannten Zutaten in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und alles verkneten, bis Streusel entstehen. Ebenfalls bei Seite stellen.

Nun gebt ihr zur lauwarmen Milch den halben Würfel Hefe und etwas Zucker. Während die Hefe geht könnt ihr euch schon mal um den restlichen Teig kümmern. Dafür das Mehl mit der Prise Salz, dem Backpulver und Öl vermischen. Da die Hefe wahrscheinlich noch ein bisschen braucht, könnt ihr die Zeit nutzen und ein Päckchen Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten.

Wenn die Hefe dann soweit ist, gebt ihr die Flüssigkeit zum restlichen Teig und knetet ihn ordentlich durch. Ihr müsst ihn gar nicht großartig gehen lassen (das ist das tolle an diesem Rezept!) sondern könnt eigentlich direkt loslegen. Insofern eignen sich die Johannisbeer-Taler sowohl für Ungeduldige, wie mich und sind z.B. auch schnell gemacht, wenn sich kurzfristig Besuch angekündigt.

Formt den Teig zu einer Rolle und teilt ihn in zehn Stücke. Nun formt ihr die einzelnen Teile zu einem Runden Fladen. Verteilt den Pudding darauf, gebt die Johannisbeeren dazu und verteilt abschließend die Streusel. 

Wenn ihr soweit seid, packt ihr die hübschen Teilchen für circa 15 Minuten bei 160 Grad in den Ofen. Und ruck zuck sind sie auch schon fertig! 



Clara vom Blog tastesheriff hat natürlich auch im Juni wieder zum gemeinsamen Backen aufgerufen. Diesen Monat lautet das #ichbacksmir-Thema: Familienrezepte. Und in diese Kategorie fallen auch die saftigen Johannisbeer-Streusel-Taler meiner Omi. Diese hat uns Enkelkinder früher nämlich regelmäßig bekocht. Für den Kuchen war irgendwie immer ich zuständig :) Megenangaben oder Rezepte gab es bei ihr nicht - "das hat man im Gefühl", war ihre permanente Antwort, wenn ich zum Beispiel nach dem Rezept für ihre oberleckeren Zwetschgenknödel gefragt hab. Also stand ich immer daneben und hab mir die ungefähren Angaben aufgeschrieben. Worüber ich heute gottfroh bin. Denn sonst gäbe es Rezepte wie dieses hier nicht. In diesem Sinne: Danke, liebe Oma! Für alles, was du mir beigebracht hast. Vor allem für deine Geduld! Du fehlst mir


Und euch da draußen wünsche ich ein schönes Wochenende! Lasst es euch gut gehen und genießt die Zeit.

eure fressraupe

Samstag, 7. Juni 2014

Urlaubsverpflegung #3: Beschwipste Erdbeer-Krümeltorte

Hey ich bin Marie, eine aufgeweckte Naschkatze! :) Ich liebe es verschiedene, neue, aufregende Sachen zu kosten, probieren und selbst zu kochen. Es gibt eigentlich nichts was mir nicht schmeckt. Zum bloggen kam ich durch die Seite Pinterest... ich hab mir dort öfter neue Rezepte rausgesucht zum nachkochen... und je weiter ich gesucht habe umso schönere und traumhafte Fotos kamen mir unter die Augen die mich wahnsinnig inspiriert haben... und so kam es dann zu meinem ersten Blog "Löffelsache". Jetzt hab ich endlich das Hobby gefunden wonach ich schon lange gesucht habe...

Beschwipste Erdbeer-Krümeltorte
Zutaten für eine Springform Ø = 28 cm

Biskuitteig:
4 Eier 
130 g Zucker
1 Prise Salz
3 EL warmes Wasser
200 g Mehl
2 TL Backpulver

Erdbeer-Füllung: 
550 g Erdbeeren 
250 ml Weißwein (bei Kindern Wasser oder Apfelsaft)
80 g Zucker
1 EL Bourbon-Vanillezucker
1 ½ Pck. Puddingpulver Sahne-Geschmack (o. Vanille) = ca. 60 g
70 ml Wasser

Brösel-Belag:
40 g Butter 
2 EL Zucker
(und die ausgekratzten Brösel)
2 Becher Schlagsahne (= 400 g)
1 Pck. Sahnesteif
 
Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Für den Biskuit Eier mit Wasser, Zucker und Salz mindestens 5 min. mit dem Mixer aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig heben.

Backpapier auf dem Boden der Springform ( ( 28cm Ø ) festspannen, überstehendes Papier einfach abreißen. Nun den Teig in die Form füllen  und bei 175 °C ca. 25 min backen, in der Form erkalten lassen. 
 
Den erkalteten Tortenboden später mit einem Messer aus der Form lösen und den Ring entfernen und auf ein Brettchen stellen.


Während der Kuchen bäckt, gehts an den Erdbeerpudding. Dafür die Erdbeeren waschen und 3/4 davon in einen Topf geben. Die restlichen Erdbeeren beiseite stellen. Die Erdbeeren im Topf mit Wein, Zucker und Vanillezucker aufkochen lassen und kurz köchen lassen. Dann sie pürieren.

In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit  70 ml Wasser in einer Tasse anrühren, zu den Erdbeeren geben, aufkochen lassen und von der heißen Platte nehmen. Den Pudding abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren. 

Den abgekühlten Tortenboden innen etwas aushöhlen, dabei einen ca. 1 cm breiten Rand und den Boden stehen lassen. Dazu mit einem Messer rundherum in 1 cm Abstand zum Rand etwa 1 cm tief einschneiden, mit einem kleinen Löffel vorsichtig und nicht zu tief aushöhlen.

Den herausgenommenen Teig in einer Schüssel kleiner zerbröseln. Die Brösel werden später für den Belag verwendet.
 
Nun den abgekühlten Pudding in die ausgehöhlte Vertiefung des Biskuits streichen. Aber nur zur Hälfte. Die beiseite gelegten Erdbeeren vierteln und auf dem Pudding verteilen. Den Restpudding nun noch darüber verteilen. Den Pudding im Kühlschrank ganz fest werden lassen.


Nun zu den gerösteten Kuchenbrösel:
 
Dazu in einer Pfanne Butter schmelzen, Zucker und die ausgehöhlten Kuchenkrümel rösten. Unbedingt dabei bleiben, nicht dass die Brösel zu schnell braun werden.   Die Brösel danach auskühlen lassen.


Wenn der Erdbeerpudding ganz erkaltet ist, die Sahne schlagen und auf der Torte verteilen und die erkalteten Krümel auf der Sahne verteilen.

Am Rand einfach ein bisschen mit der Hand dagegen halten, dann fallen nicht so viele Brösel daneben wie bei mir.

Nun die Torte ein paar Stunden kühl stellen, dann erst anschneiden.

Samstag, 10. Mai 2014

Zitronige Zitronen-Tartelettes

 


Im ungeduldig-Sein bin ich ja ne wahre Heldin...So ein Mist aber auch! Weil ich nur vier Tartelettes-Förmchen habe, aber acht Stück backen wollte, hab ich die erste Tarte zu früh aus der Form geholt wodurch sie mir in der Mitte komplett gebrochen ist. Hatte wiederum den Vorteil, dass ich jetzt weiß: die Dinger schmecken auch warm :)

Also: Habt Gelduld mit den kleinen Törtchen und nehmt euch ein wenig Zeit.

Apropos Zeit - die fehlt mir im Moment ein wenig. Draußen blüht alles, die Sonne scheint und ich wär am liebsten 24/7 an der frischen Luft. Da die Arbeit aber ja auch noch ist und ich nach Feierabend noch die letzten Sonnenstrahlen einfangen will, bin ich in den letzten Tagen nicht wirklich zum Backen respektive Bloggen gekommen. Und so mach ich heute auch auf den letzten Drücker bei Clara's #ichbacksmir-Aktion mit. Das Motto für den April lautete "Zitrusfrüchte" - und da mein Herzbube am vergangenen Wochenende eines meiner neuen Backbücher durchgeblättert hat, eine Zitronentarte entdeckt und sich für's Wochenende gewünscht hat, hab ich mir gedacht: das passt doch optimal zu Clara's Thema. Und schwups - hier ist sie. Aber in der Mini-Ausgabe. Ich hatte nämlich keine Lust auf eine große Tarte - mir war eher nach kleinen Tartelettes. Das Rezept hab ich ein wenig abgeändert. Und auch wenn die kleinen Teile leider eingerissen sind, schmecken sie total saftig, cremig und natürlich: zitronig.

Die Risse in der Zitronencreme sind glaub ich auch auf meine Ungeduld zurückzuführen. Ich hab nämlich auf die Creme noch einreduzierte Zitronenraspeln gegeben. Das war so eine Art sirupartiger Sud. Aber der war wohl zu heiß für meine kleinen Törtchen. Bzw. um ehrlich zu sein: Ich weiß nich genau, woran es gelegen hat. Denn die Teile kamen ohne Risse aus dem Ofen...Mei. Passiert. Mittlerweile hab ich mich damit angefreundet - und die fleißigen Esser hat es kein bisschen gestört :)
 


Zitronige Zitronen-Tartelettes
(für 8 Stück)

Für den Teig
250 Gramm Dinkelvollkornmehl
175 Gramm zimmerwarme Butter
75 Gramm Puderzucker
2 Eigelb
2 EL kaltes Wasser
1 EL abgeriebene Zitronenschale
Prise Salz
Handvoll Zitronenmelisse

Für die Füllung
8 Eier
150 Gramm Zucker
4 EL Abrieb von Bio-Zitronen
250 ml Zitronensaft 
200 ml Sahne




Für den Teig den Puderzucker zusammen mit der Butter zu einer cremigen Masse vermixen. Nacheinander die beiden Eigelb dazugeben und das Eiswasser unterrühren. Anschließend das Mehl dazugeben und den Teig zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Zitronenmelisseblätter fein hacken, einen Esslöffel der Bio-Zitrone abreiben und unter den Teig kneten. Diesen anschließend in Frischhaltefolie wickeln und 40 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Während der Teig im Kühlschrank ruht, könnt ihr schon mal die Füllung für die zitronigen Tartelettes vorbereiten. 

Dafür die Eier mit dem Zucker und der Hälfte der abgeriebenen Zitronenschale in eine Schüssel geben und gut verrühren. Den Saft der ausgepressten Zitronen zusammen mit der Sahne unter die Mischung heben, dann auf den Boden der Tarteformen geben und glatt streichen. Circa 40 Minuten bei 120 Grad backen, bis die Füllung gerade so fest ist.

Während die Tartelettes im Ofen sind, nutzt ihr am besten die Zeit und rührt den Zitronensirup an, welcher abschließend auf die Küchlein gegeben wird. Dafür die übrig gebliebenen Zitronenzesten mit 2 Esslöffel Puderzucker und 4 Esslöffel Wasser bei schwacher Hitze im Topf köcheln lassen. So lange köcheln lassen, bis die abgeriebene Zitronenschale sirupartig eingedickt ist. Anschließend auf den Küchlein verteilen und diese warm oder kalt genießen. Schmeckt beides sehr lecker, wie ich festgestellt habe :) 

In diesem Sinne: bleibt lustig - denn sauer sind ja schon die Tartelettes!

Habt ein schönes Wochenende,
eure fressraupe 

PS: Falls ihr euch fragt, was das für Schnipsel auf manchen Tartelettes sind: Ich hab vier Stück mit Zitronenmelisse im Teig gebacken und die anderen vier mit Rosmarin. Meine Schwiegermama in Spe hat nämlich total leckeren aus Elba mitgebracht. Und ich dachte mir: Zitrone und Rosmarin könnte gut passen. Also hab ich den Versuch einfach mal gewagt. Im Teig von vier Tartelettes ist also klein gehackter Rosmarin gelandet und ebenso in der Zitronencreme. Schmeckt irgendwie nach Urlaub, das Ganze! Und wenn ihr Rosmarin-Fans seid, würde ich euch raten: probiert es mal aus :)


Mittwoch, 26. März 2014

#ichbacksmir: Kaba-Eierlikör-Gugelhupf


Huch, schon wieder ein Monat rum, oder was? Ich hab langsam wirklich das Gefühl, das Jahr fliegt nur so an mir vorbei...Geht's euch genauso? Glücklicherweise muss man darüber aber ganz und gar nicht traurig sein, denn ein neuer Monat bedeutet auch ein neues #ichbacksmir Motto. Und so wird im März fleißig gegugelt. Da ich nun auch endlich eine eigene Gugelhupfform besitze, war das eine grandiose Gelegenheit, diese gleich mal einzuweihen :)

Mein Gugelhupf, den ich euch heute vorstelle ist suuuuper saftig! Das ist mir persönlich bei Rührkuchen echt wichtig. Staubtrocken geht gar nicht. Und so kommt hier ein rundum leckerer Kaba-Eierlikör-Haselnuss-Gugelhupf. Total simple und total lecker! Und weil ich das Rezept so gut finde - und es auch zu den Rezepten gehört, die ich schon am längsten backe - hab ich es auch gleich beim #Rezeptbaum verschickt. Kennt ihr die Aktion, die gerade im Umlauf ist? Es handelt sich dabei um eine Art Kettenbrief für Koch- und Backverrückte. Man bekommt einen Brief mit einem Rezept, sucht dann eines seiner Lieblingsrezepte raus und schickt es an sechs wildfremde Menschen, die man vorher entweder via Facebook, Instagram oder was auch immer findet. Von diesen bekommt man dann ebenfalls deren Lieblingsrezept zugeschickt und wenn am Ende alles gut läuft, hält man zum Schluss 42 leckere Rezepte in den Händen. Meine Briefe gingen vor ein paar Tagen raus, jetzt warte ich gespannt auf den Postboten!

Bis dahin verrate ich euch aber schon mal das Rezept für meinen schokoladigen Gugel


 Kaba-Gugelhupf
(für einen Gugelhupf oder eine 26cm-Springform)

200g Butter
200g Zucker
6 Eier
125g Mehl
200g gemahlene Nüsse
1 Päckchen Backpulver
100g Kabapulver
¾ Tasse Eierlikör




Ich hab euch ja gesagt, dieser Kuchen ist total simple zu machen. Deswegen fällt die Rezeptbeschreibung diesmal auch entsprechend knapp aus:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. 

Butter in Mikrowelle oder auf dem Herd weich machen. In eine Schüssel geben, mit dem Zucker vermixen und die Eier einzeln unterrühren. Gut schaumig schlagen. Das Backpulver zusammen mit dem Mehl und dem Kabapulver über die Nüsse sieben. Die Mischung unter den Eier-Butter-Zucker-Mischung heben. Den Eierlikör zugeben und alles gut verrühren.

Die Gugelhupfform einfetten und den Teig in die Form geben. Auf der unteren Schiene circa 45 Minuten backen. Macht zur Sicherheit nach 35 Minuten Backzeit die Stäbchenprobe. Gerade bei diesem Rezept habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass die Zeit, die der Kuchen im Ofen braucht, recht stark variieren kann. Aber er gelingt definitiv. 

So und nun bin ich gespannt auf die vielen anderen Gugelhupf-Rezepte. Ich hoffe, ihr backts euch auch fleißig?

Lasst euch schmecken, was auch immer ihr gerade in den Händen haltet ;)

eure fressraupe